Wohnen

In Wiesbaden fehlt es an bezahlbarem Wohnraum für Normalverdiener. Ich möchte, dass sich Familien das Leben in der Stadt wieder leisten können und will deshalb prüfen, ob es den kommunalen Wohnungsbaugesellschaften möglich ist, mehr für bezahlbaren Wohnraum zu tun. Dazu gehört für mich auch eine Begrenzung von Mietsteigerungen auf 1% bei den kommunalen Wohnungsbaugesellschaften. Aber auch der politische Druck auf andere, nicht städtische Gesellschaften wie die GWH muss erhöht werden. Sowohl Stadt, als auch Land und Bund dürfen das bebaubare Land nicht mehr an den Höchstbietenden verkaufen, sondern müssen mit dem Verkauf vor allem Konzepte für bezahlbares Wohnen unterstützen. Das wäre auch eine Chance für genossenschaftliches Wohnen.

Unsere Stadt hat viele Aufgaben vor sich: Die Förderung von studentischem Wohnen, die Entwicklung des Ostfelds – eine echte Chance für modernes urbanes Wohnen und Arbeiten – und die Nachverdichtung. Wenn wir Verantwortung übernehmen und möglichst vielen Menschen in Wiesbaden wieder bezahlbares Wohnen ermöglichen wollen, müssen wir diese Aufgaben angehen.

Mir ist dabei vor allem eines wichtig: Ideen und Pläne müssen mit betroffenen Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern gemeinsam diskutiert und entwickelt werden. Der Quartiersrat im Schelmengraben ist ein gutes Beispiel dafür, wie ich mir solche Verfahren wünsche.