„Mende goes Westend“

Bild: Manfred Gerber

Eine muntere Diskussion entspann sich in der KulturWerkstatt „Godot“ in der Westendstraße, wo SPD-Oberbürgermeisterkandidat Gert-Uwe Mende vor etwa 50 Besuchern noch einmal die Schwerpunkte seiner Arbeit als Oberbürgermeister darlegte. Vorneweg: bezahlbaren Wohnraum schaffen, bessere Mobilität ermöglichen. Mehr und sicherere Radwege wünschten sich auch die Teilnehmer. Doch wie die Zukunft ohne eine Stadtbahn aussehen soll? Das wusste keiner. Gert-Uwe Mende: „Die Alternative ist das Chaos.“

Nach sozialdemokratischer Kulturpolitik wurde der Kandidat gefragt: Die etablierte Kultur wie das Staatstheater dürfe man nicht gegen die kleinen Initiativen ausspielen. Da fühlt sich Gert-Uwe Mende ganz in der Tradition des legendären Frankfurter Kulturdezernenten Hilmar Hoffman (SPD), der unter dem Slogan „Kultur für alle“ überparteilich anerkannte Kulturpolitik betrieben hatte.

Moderator des Abends war Godot-Schatzmeister Klaus Staudt. Organisiert hat die Runde unter dem Titel „Mende goes Westend“ Julius Gomes, seit Jahrzehnten im Westend eine bekannte Figur. Julius sorgte auch dafür, dass die Besucher in einer Pause mit leckeren Samosa-Teigtaschen und dem Joghurt-Getränk Lassi aus seiner indischen Heimat verwöhnt wurden. (Manfred Gerber)